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Kategorie: Das Everest Prinzip

Die innovative Ausbildungsphilosophie - das Everest Prinzip

24.11.2007

Bei der Verwirklichung einer konkurrenzlos qualitativen betrieblichen Lehrlingsausbildung sinde viele ungewohnte Herausforderungen zu bewältigen. Es sind dabei Höchstleistungen verschiedener Art notwendig.

Jeder Unternehmer und Ausbildungsverantwortliche muss alte Grenzen überschreiten und bildlich gesehen sogar seinen persönlichen Mount Everest bezwingen. Deshalb habe ich die von mir entwicklete Ausbildungsphilosopie, die sich an innovative Unternehmer richtet, welche Kundenorientierung und Arbeitsqualität an die Spitze ihrer unternehmerischen Ziele setzen wollen, das Everest Prinzip genannt.

Das Everest Prinzip basiert auf folgenden acht elementaren Ausssagen:

  1. Brechen und hinterfragen Sie alle betrieblichen Übungen und Regeln der Ausbildung. Dies ist die Basis für nachhaltige Erfolge.
  2. Nur Fachkräfte (Lehrlinge), die sich als wichtiges Element einer betrieblichen Interessengemeinschaft sehen, bleiben gerne im Unternehmen.
  3. Zufriedene und akzeptierte Mitarbeiter (Lehrlinge) sind – auf Basis ihrer Möglichkeiten – bereit, ihr Bestes zu geben. Sie arbeiten im Unternehmen nicht nur motiviert mit, sondern engagieren sich auch.
  4. Soll der Mitarbeiter (Lehrling) Gutes über sein Unternehmen erzählen, so muss er die besten Gründe dafür haben. Sollte er diese Gründe vorfinden, wird er trotzdem wenn nötig offene Kritik vorbringen. Diese verfolgt aber das Ziel, das Unternehmen erfolgreicher zu machen.
  5. Ausbilder (Lehrlinge) müssen Richtiges auch tun dürfen. Bürokratische Entscheidungsprozesse töten jede Innovation.
  6. Ausbildungsverantwortliche haben nicht nur ständig zu hinterfragen, ob sie die Dinge richtig tun, sondern auch, ob sie die richtigen Dinge tun.
  7. So, wie Unternehmer ihre Fachkräfte (Lehrlinge) behandeln, werden sie letztlich auch von ihren Mitarbeitern behandelt.
  8. Das wichtigste Ziel der betrieblichen Ausbildung ist, die Fachkräfte so auszubilden, dass sie ständig und selbständig bestrebt sind, die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Gleichzeitig habe ich folgende acht Grundregelen für Ausbilder in Betrieben entwickelt, die das Everest Prinzip erfoglreich in der Praxis umsetzen wollen:

  1. Einer für alle, alle für einen.
  2. Wer Gespräche durch Beobachtungen ersetzt, bleibt erfolglos.
  3. Nehmen Sie nichts persönlich.
  4. Unterschiedliche Begabungen verlangen nach unterschiedlichen Methoden.
  5. Fingerspitzengefühl ist unentbehrlich.
  6. Ausbilder sind ein viel größeres Vorbild, als sie jemals annehmen würden.
  7. Sorgen Sie für Überraschungen im Ausbildungsalltag.
  8. Wenn es um die Qualität der betrieblichen Ausbildung geht, sollten Sie auf Kompromisse verzichten.

Falls Sie als konkrete Fragen zum Everest Prinzip haben, kontaktieren Sie mich bitte einfach - ich freue mich auf Ihre Anfragen und werde Ihnen sehr gerne einige Erfolgstipps eröffnen.

Ihr Lehrlingscoach

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