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Kategorie: Das oesterreichische Ausbildungssystem
Offene Lehrstelle
12.11.2008
Zahlreiche junge Menschen sehnen sich nach diesen beiden Wörtern. Doch oftmals bleibt ihr Wunsch leider unerfüllt.
Viele Unternehmer haben sich von der Ausbildung von Lehrlingen zurückgezogen, weil sie damit zu viele Schwierigkeiten verbinden. Leider hat sich diese Meinung verfestigt und ist wohl nur mehr schwer zu ändern.
Dabei sind viele Ängste und Bedenken vollkommen unbegründet. Eine Lehrstelle ist eine große Chance und keine Aneinanderreihung von Problemen. Da ich dies nach langjähriger Erfahrung wirklich behaupten kann, werde ich eine neue Informations-Initiative starten, die für mehr Lehrstellen wirbt.
Sie sind Unternehmer/in und haben Bedenken im Zusammenhang mit der Lehre? Schreiben Sie mir diese. Ich werde Ihnen rasch eine Antwort zukommen lassen. Schön wäre, wenn es gelingt, dadurch neue Lehrstellen zu schaffen. Dies ist mein Ziel!
Herzlichst
Ihr
Lehrlingscoach © 2008
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Was macht die neue Regierung für Lehrlinge?
12.11.2008
Die internationale Finanzkrise macht die Zeiten für Unternehmer härter. Dies wirkt sich natürlich auch direkt auf die Anzahl der angebotenen Lehrstellen aus. Seit Jahren fehlen hunderte Ausbildungsplätze in Österreich. Viele Schulabgänger erhalten keine Möglichkeit eine Lehrstelle zu finden und damit in den Arbeitsprozess einzusteigen. So wie es ist, so kann es nicht bleiben!
Was soll sich aber ändern? Ich denke, die Regierung ist gut beraten, wenn Sie trotz der BAG-Novelle 2008 noch weitere Schritte setzt, die Unternehmer davon überzeugen, dass die Ausbildung von Lehrlingen eine wunderbare Chance ist und ein Vorteil im Wettbewerb noch dazu. Tolle Förderungen und das Engagement der jungen Menschen sind einfach wunderbar.
Vielleicht haben Sie/hast du eine Idee, was sich noch ändern müsste?
Herzlichst
Ihr
Lehrlingscoach © 2008
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Start der Weizer Lehrlingsinitiative ein voller Erfolg ...
30.11.2007
Wie angekündigt war ich gestern bei der Auftaktveranstaltung der Weizer Lehrlingsinitative IBI. Schon zu Beginn war klar, dass den Initatoren ein voller Erfolg zu Teil wurde, denn man mußte jede Menge zusätzlicher Stühle besorgen, um den riesigen Besucherantrang bedienen zu können.
Ein echt tolle und vor allem vorbildhafte Initative, die da als regionales Projekt gestartet wurde. IBI kämpft um eine Verbesserung des Image der Lehre, um zusätzliche Lehrstellen in der Region und um eine bessere Vernetzung jener Institutionen und Betriebe, welche die Lehrlingsausbildung voranbringen wollen. Im Rahmen des 2-jährigen Projektzeitraumes sollen Informationsveranstaltungen für Lehrlinge/Schüler, Eltern und potentiele Lehrbetriebe organisiert werden. Ziel ist es auch Betriebe zu animieren, zusätzliche oder erstmals Lehrling auszubilden.
Alles in allem eine Initative, die für viele Gemeinden ein positives Vorbild sein kann. Ich wünsche der Initative viel Erfolg und werde der Initiative natürlich jederzeit und gerne tatkräftig zur Verfügung stehen ...
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Weizer Lehrlingsinitiative startet ...
29.11.2007
Heute abend wird das Weizer Lehrlingsporjekt IBI in der Wirtschaftskammer Weiz vorgestellt. Daneben gibt es eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Lehrlinge sichern unsere Zukunft - Chancen und Perspektiven für unsere Region". Es diskutieren namhafte Wirtschaftstreibende und Lehrlingsausbilder aus der Region. Unterstützt wird diese Initiative von der Stadt Weiz, dem AMS, den Sozialpartnern und der Polytechnischen Schule Weiz.
Ich werde diese interessante Veranstaltung natürlich besuchen und danach an dieser Stelle berichten ...
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Das österreichische Lehrlingsausbildungssystem ...
24.11.2007
Das österreichische Lehrausbildungssystem zeichnet sich durch die Verbindung einer praxisorientierten Ausbildung in den Lehrbetrieben, verbunden mit einer fundierten fachtheoretischen Wissensvermittlung in den Berufsschulen aus. Der einzelne Lehrling steht einerseits in einem Ausbildungsverhältnis mit seinem Lehrbetrieb und ist gleichzeitig Schüler einer Berufsschule, wobei der Berufsschulunterricht pro Lehrjahr in der Regel zehn Wochen dauert.
Zurzeit werden insgesamt rund 130.000 Lehrlinge in einem der rund 300 ver-schiedenen Lehrberufe, ausgebildet. Die Ausbildungsdauer beträgt mindestens zwei und maximal vier Lehrjahre. Etwa 40 Prozent der Jugendlichen in Österreich entscheiden sich nach Beendigung der Pflichtschule für eine Lehre und erwerben damit eine vollständige berufliche Qualifikation in einem der insgesamt rund 39.000 Lehrbetriebe. Die Lehre ist damit die wichtigste Säule der Sicherung eines hoch qualifizierten Fachkräftepotenzials für die österreichische Wirtschaft.
Gleichzeitig ist die Lehre aber auch ein gutes Fundament für die Selbständigkeit. Nahezu 50 Prozent der österreichischen Unternehmer haben ihre berufliche Ausbildung mit einer Lehre begonnen. Im Vergleich dazu haben nur etwa 8 Prozent der österreichischen Selbständigen einen Universitätsabschluss. Im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeigt sich, dass das duale Lehrlingsausbildungssystem in Österreich auch zur Vermeidung hoher Jugendarbeitslosigkeit beiträgt. Die Jugendarbeitslosenquote im EU-Durchschnitt (EU-25) beträgt derzeit etwa 15 Prozent. In Österreich liegt die Jugendarbeitslosenquote im Jahresschnitt bei rund 7,1 Prozent.
Trotz dieser allgemein positiven Situation steht auch das österreichische Lehrausbildungssystem vor großen Herausforderungen. Einerseits ist die Zahl der angebotenen Lehrstellen erst seit kurzer Zeit wieder steigend, weil zahlreiche Unternehmen angesichts der stagnierenden wirtschaftlichen Entwicklung seltener bereit sind, Investitionen in die Lehrausbildung, die sich nicht sofort rechnen, zu tätigen. Viele Unternehmer fürchten auch, dass qualifizierte Fachkräfte nach der Lehre in andere Unternehmen abwandern. Andererseits sinkt das Image der Lehrausbildung und der Facharbeit, weil die Anzahl der begabten Jugendlichen, die eine Lehre beginnen, wegen der Attraktivität rein schulischer Ausbildungen rückläufig ist und in einigen Berufsgruppen die Qualität der betrieblichen Ausbildung mangelhaft ist. Daneben gibt es in einzelnen Wirtschaftsbereichen einen latenten Mangel an qualifizierten Fachkräften, der mit den rückläufigen Kapazitäten des dualen Lehrausbildungs-systems nicht zu beseitigen ist.
In Zeiten steigender Konkurrenz der Billiglohnländer, des wachsenden Wettbewerbsdrucks, globaler Marktentwicklungen und dem Einsatz neuer Technologien, welcher mit einer Neustrukturierung der betrieblichen Abläufe verbunden ist, stehen auch die Unternehmen heute vor enormen Heraus-forderungen. Neben gezielten Investitionen in die Forschung und Entwicklung müssen Unternehmen vor allem in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, um ihre internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Hier setzt das von mir entwickelte Everest Prinzip®, also innovative Ausbildungsphilosophie für Unternehmen, die Qualität und Kundenorientierung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen wollen, an. Auf Basis der gesetzlichen Vorgaben der Lehrausbildung in Österreich gliedert sich das Everest Prinzip® in acht Grundregeln der betrieblichen Ausbildung und acht elementare Aussagen.
Die wichtigsten Ziele der neuen Ausbildungsphilosophie sind
• die konkurrenzlose Qualität der betrieblichen Ausbildung als vorrangiges Ziel aller Bemühungen im Lehrbetrieb,
• die Einbindung der Lehrlinge als wichtiges Element einer betrieblichen Interessengemeinschaft,
• die Motivation der Ausbilder und der Lehrlinge den Lehrbetrieb erfolgreicher zu machen,
• die Förderung einer ständigen und selbständigen Kundenorientierung der Lehrlinge und Fachkräfte im Unternehmen.
Ein passendes Werkzeug für die Erreichung einer Marktführerschaft – das duale Lehrausbildungssystem – gibt es bereits. Es muss nur erfolgreich genutzt und eingesetzt werden. Das Everest Prinzip® zeigt Ihnen wie. Das Everest Prinzip® macht erfolgreiche betriebliche Ausbildungen konkurrenzlos. Trotz unterschiedlicher rechtlicher Grundlagen können die systemischen Ansätze des Everest Prinzips® auch außerhalb Österreichs bei der Fachkräfteausbildung genutzt werden.
Sollten Sie Fragen zum österreichischen Ausbildungssystem oder zum Everest Prinzip® haben kontaktieren Sie mich bitte unter karl.zaunschirm@faro.co.at. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich Ihnen gerne mit Rat und Tat helfen.
© Karl Franz Zaunschirm - November 2007
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